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Akademischer Schreibmonat – Academic Writing Month 1.-30. November 2012

23 Okt

Herzlich Willkommen zum ersten Frankfurter Akademischen Schreibmonat!

Was/what:      Akademischer Schreibmonat – Academic Writing Month

Wann/when:   1.-30. November 2012

Wo/where:     Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, Q1, Gruppenarbeitsraum 6. OG und überall / Library of the Humanities at Frankfurt’s Goethe-University and anywhere

Wenn sie teilnehmen möchten, tragen Sie sich bitte auf der offiziellen Tabelle des Academic Writing Month (AcWriMo) ein, auf dem Sie Ihr Schreibziel und Ihren Fortschritt vermerken und mit den anderen Teilnehmenden vergleichen können. Ihr Vorname oder ein Pseudonym reichen, ein Twitteraccount ist hilfreich, wenn Sie sich zwischendurch an Diskussionen beteiligen und mehr von anderen Schreibenden erfahren möchten – er ist aber nicht zwingend notwendig für eine Teilnahme am Schreibmonat!

If you would like to participate, please use the the official Academic Writing Month spread sheet where you can record the amount of words you have produced and see how the other participants are doing. First names or pseudonyms are sufficient. You can also use or get a Twitter account in order to take part in some more detailed discussions and hear about the other participants‘ doing but it is not an obligatory thing to do.

Hier die einfachen Regeln für den Schreibmonat:

  1. Entscheiden Sie sich für eine bestimmte Anzahl von Wörtern, die Sie während des Schreibmonats bzw. an den Tagen, die Sie an Ihrem Projekt arbeiten, schreiben wollen. Nehmen Sie sich dabei ruhig viel vor: Wenn Sie normalerweise 500 Wörter an einem Tag schreiben, gehen Sie auf 600 – Hauptsache, Sie setzen sich ein ehrgeiziges Ziel.
  2. Erklären Sie öffentlich, dass Sie am Schreibmonat teilnehmen möchten; Sie können Ihren persönlichen Twitteraccount (#schreibmonat oder #AcWriMo), die Kommentarfunktion dieses Blogs oder sonstige Orte nutzen, um Ihre Teilnahme bekanntzugeben.
  3. Entwickeln Sie eine Strategie bzw. stellen Sie einen Plan für sich auf, wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen (auch hier können Sie sich Unterstützung von uns holen, wenn Sie das möchten).
  4. Diskutieren Sie mit anderen über Ihr Schreiben: auf Twitter, hier, auf jeder anderen Plattform, die Ihnen geeignet erscheint, mit Ihrer Großmutter – Hauptsache, Sie bleiben im Gespräch mit Menschen, denen Ihr Fortkommen am Herzen liegt und die Sie in Ihrem Tun unterstützen.
  5. Lassen Sie nicht nach. Auch wenn es schwerfällt, bleiben Sie dran. Sollten Sie Probleme mit der Motivation haben oder im Schreibprozess festhängen, wenden Sie sich an uns, dann können wir zusammen in einer individuellen Schreibberatung nach Lösungen suchen und Sie erhalten dabei gleich noch praktische Tipps rund um das Thema Schreiben. Sollten Sie nicht in Frankfurt wohnen, können wir eine Online-Schreibberatung via Google+ Hangout machen.
  6. Machen Sie Ihre Ergebnisse öffentlich – und seien Sie dabei ehrlich! Tragen Sie Ihr Ergebnis auf der Excel-Tabelle ein, zu der Sie den Link erhalten, wenn Sie sich bei unseren Schreib-Tutoren Sascha Dieter oder Leonardo Dalessandro per Mail melden (sdieter[at]stud.uni-frankfurt.de oder l.dalessandro[at]stud.uni-frankfurt.de). Oder benutzen Sie auch hier den hashtag #schreibmonat bzw. #AcWriMo.

Here are the simple rules for the Academic Writing Month:

  1. Set yourself some crazy goals. If you are used to writing a certain amount per day or hour, try raising that amount a little. Or a lot. See how you fare and hopefully you will see at the end of the month that you can produce a lot more words than you thought was possible.
  2. Publicly declare your participation and goals. Use your personal Twitter account, the commentary section of this blog, or any other place you feel comfortable with. Even if that means telling your grandmother about it (who will keep on asking you how things are going during the next 30 days).
  3. Draft a strategy. This is the crucial part, don’t underestimate the importance of a good strategy of how to reach your goal. Take your calendar and set up specific times when you can write (and where). Stick to that plan even if that means that you have to neglect other activities – it’s only a month.
  4. Discuss what you’re doing. Do it here, on Twitter, on Google+, on Facebook, in the kitchen of your apartment, on the street – it doesn’t matter. Of course we are all interested in hearing how everybody is faring, so tell us how things are going.
  5. Don’t slack off. Yes, writing can be strenous and hard sometimes but it can be fun too. When you go through a phase in which you don’t have enough energy or motivation to continue, don’t hesitate – get in touch with us. We can arrange an individual writing instruction session. If you can not show up in person – which might be the case when you live and write in, say, Sidney – we will be more than happy to set up an online writing instruction session via G+ hangout. Just ask.
  6. Publicly declare your results – and please be honest! Use the excel spread sheet for that (or Twitter). Human beings are curious and competitive – so make use of that trait and compare your results with others. Take advantage of the community and squeeze that extra-bit of energy out of you!

For further information about the Academic Writing Month concept, please go to the PhD2Published page.

Die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten – Feedback der Studierenden

29 Mrz

von Stephanie Dreyfürst

Bei der dritten bundesweiten „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ kamen in der Nacht vom 1. auf den 2. März ca. 80 Studierende in das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften (BZG) am Campus Westend in Frankfurt. Aufgrund der Erfahrungen aus der letzten „Langen Nacht“ gab es dieses Mal mehr Platz zum Schreiben (auf vier Stockwerken) und einen extra Raum für die zahlreichen individuellen Schreibberatungen. Dank der regen Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen vom Schreibzentrum, vom Internationalen Studienzentrum und vom Projekt „Zwischen den Sprachen“ musste niemand lange anstehen, um seine Fragen zu seinem Projekt stellen zu können.

Eine Neuerung bestand dieses Mal in der Twitterwall, auf der sich die Studierenden, aber v.a. auch die teilnehmenden Schreibzentren miteinander vernetzen konnten. Dreizehn deutsche und zwei us-amerikanische Schreibzentren boten Schreibwilligen die Möglichkeit, ihre diversen Projekte abzuschließen oder zumindest ein gutes Stück weiterzubringen. Unter dem hashtag #LNDAH vermeldeten die Standorte nicht nur ihre Teilnehmerzahlen, sie kündigten auch spezielle Workshops zum Bibliographieren oder Zitieren an, machten aufmerksam auf so genanntes ‚Schreibtischyoga‘ (zur Entspannung) und halfen sich gegenseitig bei kleineren und größeren Problemen rund ums Thema Schreiben (Wie füge ich noch einmal Seitenzahlen in Word ein?).

Einige Stimmen aus den zahlreich ausgefüllten Evaluationsbögen spiegeln die entspannte und produktive Stimmung der Nacht wider:

Was hat Sie zur Teilnahme an der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ bewegt?

  • Eine aufgeschobene Hausarbeit zur Philosophie aus dem Sommersemester 2011
  • anstehende Hauptseminarsarbeit, ich kann nachts und in der Bibliothek am besten arbeiten
  • Die Hoffnung, unter „Gruppenzwang“ vielleicht besser schreiben zu können
  • Verzweiflung
  • …dass ich mit meinen Hausarbeiten in Verzug bin und in der Bibliothek besser arbeiten kann als zu Hause (nicht so viel Ablenkung)
  • außerdem bietet diese Nacht die Möglichkeit, mit „Leidensgenossen“ in Kontakt zu treten & sich gegenseitig Tipps zu geben & einfach auch auszutauschen
  • Schreibberater
  • Wunsch unter Gruppenzwang motiviert zu arbeiten
  • Ich habe Angst vor dem weißen Blatt
  • … dass Menschen da sind, die einem mit Informationen & Tipps helfen können!
  • ich arbeite gern nachts. In der Bib herrscht ein sehr gutes Lernklima

Wie sehen Ihre bisherigen Erfahrungen mit (ausfgeschobenen) Hausarbeiten aus?

  • Dies ist meine erste aufgeschobene Hausarbeit, da bislang fast alle anderen Hausarbeiten eine knapp bemessene Abgabefrist hatten
  • habe bisher zwei Hausarbeiten geschrieben, beide auf den letzten Drücker fertiggestellt, konnte sie nicht verschieben, aber dadurch enormer Stressfaktor
  • mangelnde Motivation —> Zeitdruck
  • da gibt es schon die eine oder andere Erfahrung …
  • Ich habe sehr oft meine Hausarbeiten aufgeschoben & dann mit hohem zeitlichen Druck fertig gestellt. Es war oft ein Kampf, aber am Ende nach der großen Anstrengung erleichternd, etwas abgegeben zu haben. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, Hausarbeiten nicht abgegeben zu haben, weil ich nicht weitergekommen bin. Damals hätte ich es als sehr hilfreich empfunden, eine Anlaufstelle zu haben, sei es in einer solchen Nacht oder dem Schreibzentrum. Ich finde es wirklich toll, dass immer mehr in Bezug auf die Schreibkompetenz getan wird & der Stein ins Rollen kommt. Vielen Dank dafür!
  • mangelnde Motivation —> Zeitdruck —> Qualität leidet
  • sehr viele Erfahrungen :-(
  • Ich mache oft etwas auf den letzten Drücker, aber meistens klappt es dann auch, aber es ist dann immer sehr viel emotionaler Stress, weil man es ja immer im Hinterkopf hat
  • habe ich bisher keine
  • zu oft. Aber unter Druck arbeitet es sich auch effizienter
  • die meisten sind irgendwann versandet und wurden nie fertiggestellt
  • Ich habe keine anderen Erfahrungen
  • Meine Erfahrung damit ist, dass wenn man sie aufgeschoben hat, kann man sie vergessen, es wird daraus nie eine gute Arbeit

Wie haben Sie die Veranstaltung erlebt und welche Eindrücke nehmen Sie daraus mit?

  • Es ist eine prima Idee und ich werde gerne wieder teilnehmen – allerdings habe ich zu viel Kaffee zu mir genommen und eine geraume Zeit lang überdreht
  • äußerst positiv, angenehme Atmosphäre
  • interessante Erfahrung, echt toll, dass es solche Angebote und engagierte Menschen gibt. Wirklich gut, danke!
  • super Veranstaltung, an der ich jederzeit wieder teilnehmen würde
  • beim letzten Mal war der Pausenraum besser, weil es Sitzmöglichkeiten gab
  • es wäre schön, wenn es öfter solche Veranstaltungen gäbe, die ein entspannteres Umgehen mit dem Schreiben ermöglichen
  • Das Wissen, dass jemand vor Ort ist, der bei Bedarf helfen könnte, ist gut
  • Schöne, freundliche Atmosphäre!
  • Nette Leute kennengelernt/Erfahrungen/Meinungen ausgetauscht
  • der Gruppendruck tut gut
  • Fand’s gut. Aber die Bib (oder ein Arbeitsraum mit Kaffeeautomat) könnte immer bis 23 Uhr aufhaben. Um 3 Uhr reißt man auch nichts mehr…
  • Finde es sehr gut, dass man die Leute fragen kann …Alle waren sehr nett und ich komme nächstes Jahr wieder. Viel geschafft habe ich auch
  • Positiv, da ich tatkräftig beraten wurde, zum arbeiten kam und es zudem Getränke und ‚Snacks‘ gab :-)
  • Super Sache! Gerne wieder. Arbeiten in ruhiger, produktiver Atmosphäre mit kompetenter Unterstützung
  • Ich fand die Veranstaltung sehr angenehm und fand auch die Versorgung sehr aufmerksam. Habe (leider) keine Hilfe in Anspruch nehmen müssen, aber bin trotzdem von dem Konzept begeistert
  • Sehr ruhiges, sehr konzentriertes Arbeiten, sehr rücksichtsvolle Mitleidende
  • Entspanntes Arbeiten, wie es nur in einer Bibliothek möglich ist
  • Sehr angenehme Schreibatmosphäre. Sollte es viel öfter geben
  • sehr nette und hilfsbereite Schreibberatung
  • Ich denke, die Dozenten und Profs sollten öfters solche Veranstaltungen erwähnen
  • die Veranstaltung war gut organisiert, gegenseitiges „Befeuern“ bei Twitter motivierte & weckte Ehrgeiz, weiter zu schreiben
  • man fühlt sich nicht mehr allein, obwohl man allein an seiner Hausarbeit rumwerkelt
  • Jeder hat ja ab und zu Probleme mit Texten, es ist gut, wenn so etwas offen an der Uni thematisiert wird und also auch einmal an der Uni Probleme im Studium gezeigt werden, die doch sonst meist nur auf Karriere und die besten Karrieremöglichkeiten aufmerksam macht
  • Die individuelle Schreibberatung ist ein riesiges Geschenk!

Bei so viel positivem Feedback bleibt als Fazit nur zu bemerken, dass auch alle beteiligten SchreibberaterInnen sehr viel Freude an der Langen Nacht hatten (die im Übrigen bis 5:30 Uhr dauerte) und sich auf die nächste freuen!

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