Schreibwoche / Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten 2013

1 Mrz

Schreibwoche

Wo? Campus Westend, IG-Farben-Hauptgebäude, Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, Q1

Für die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten am 7. März 2013 melden Sie sich bitte mit Namen und Matrikelnummer unter katinalinguri@stud.uni-frankfurt.de an. Für sämtliche Workshops (04.-07. März) müssen Sie sich NICHT anmelden. Kommen Sie einfach vorbei!

Montag (4. März), Dienstag (5. März) und Mittwoch (6. März) | täglich um 16h im Bibliotheksraum Q1, 6.115

  • Einschreibübung
  • Individuelle Arbeit an Schreibarbeiten
  • Studentische Schreibberatung

Kurzworkshops (Räume auch an der Infotheke der Bibliothek, Q1, 3. Stock)

  • Montag (4. März | 16-17h): Citavi-Literaturverwaltungsprogramm (Leonardo Dalessandro), IG-Hochhaus – IG 3.201 (Seminarraum)
  • Dienstag (5. März | 16-17h): Layout mit Word (Sascha Dieter), IG-Hochhaus – IG 3.201 (Seminarraum)
  • Mittwoch (6. März | 16-17h): Zeitmanagement (Katina Linguri und Lisa Stehr), IG-Hochhaus – IG 3.201 (Seminarraum)

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Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

Wo? Campus Westend, IG-Farben-Hauptgebäude, Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, Q1, 3. Stock

Wann? 7. März, ab 20h bis zum Morgengrauen

Für die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten am 7. März 2013 melden Sie sich bitte mit Namen und Matrikelnummer unter katinalinguri@stud.uni-frankfurt.de an.

Workshops am 7. März

  • 21 Uhr: Recherchieren in den Geisteswissenschaften (Tine Lenger)
  • 21 Uhr: Recherchieren in den Geisteswissenschaften (N.N.)
  • 21 Uhr: Word & Zitieren (Mirjam Steinebach, Sascha Dieter)
  • 24 Uhr: Schreibtisch-Yoga (Mirjam Steinebach, Viola Goldschmidt)
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Akademischer Schreibmonat – Academic Writing Month 1.-30. November 2012

23 Okt

Herzlich Willkommen zum ersten Frankfurter Akademischen Schreibmonat!

Was/what:      Akademischer Schreibmonat – Academic Writing Month

Wann/when:   1.-30. November 2012

Wo/where:     Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, Q1, Gruppenarbeitsraum 6. OG und überall / Library of the Humanities at Frankfurt’s Goethe-University and anywhere

Wenn sie teilnehmen möchten, tragen Sie sich bitte auf der offiziellen Tabelle des Academic Writing Month (AcWriMo) ein, auf dem Sie Ihr Schreibziel und Ihren Fortschritt vermerken und mit den anderen Teilnehmenden vergleichen können. Ihr Vorname oder ein Pseudonym reichen, ein Twitteraccount ist hilfreich, wenn Sie sich zwischendurch an Diskussionen beteiligen und mehr von anderen Schreibenden erfahren möchten – er ist aber nicht zwingend notwendig für eine Teilnahme am Schreibmonat!

If you would like to participate, please use the the official Academic Writing Month spread sheet where you can record the amount of words you have produced and see how the other participants are doing. First names or pseudonyms are sufficient. You can also use or get a Twitter account in order to take part in some more detailed discussions and hear about the other participants‘ doing but it is not an obligatory thing to do.

Hier die einfachen Regeln für den Schreibmonat:

  1. Entscheiden Sie sich für eine bestimmte Anzahl von Wörtern, die Sie während des Schreibmonats bzw. an den Tagen, die Sie an Ihrem Projekt arbeiten, schreiben wollen. Nehmen Sie sich dabei ruhig viel vor: Wenn Sie normalerweise 500 Wörter an einem Tag schreiben, gehen Sie auf 600 – Hauptsache, Sie setzen sich ein ehrgeiziges Ziel.
  2. Erklären Sie öffentlich, dass Sie am Schreibmonat teilnehmen möchten; Sie können Ihren persönlichen Twitteraccount (#schreibmonat oder #AcWriMo), die Kommentarfunktion dieses Blogs oder sonstige Orte nutzen, um Ihre Teilnahme bekanntzugeben.
  3. Entwickeln Sie eine Strategie bzw. stellen Sie einen Plan für sich auf, wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen (auch hier können Sie sich Unterstützung von uns holen, wenn Sie das möchten).
  4. Diskutieren Sie mit anderen über Ihr Schreiben: auf Twitter, hier, auf jeder anderen Plattform, die Ihnen geeignet erscheint, mit Ihrer Großmutter – Hauptsache, Sie bleiben im Gespräch mit Menschen, denen Ihr Fortkommen am Herzen liegt und die Sie in Ihrem Tun unterstützen.
  5. Lassen Sie nicht nach. Auch wenn es schwerfällt, bleiben Sie dran. Sollten Sie Probleme mit der Motivation haben oder im Schreibprozess festhängen, wenden Sie sich an uns, dann können wir zusammen in einer individuellen Schreibberatung nach Lösungen suchen und Sie erhalten dabei gleich noch praktische Tipps rund um das Thema Schreiben. Sollten Sie nicht in Frankfurt wohnen, können wir eine Online-Schreibberatung via Google+ Hangout machen.
  6. Machen Sie Ihre Ergebnisse öffentlich – und seien Sie dabei ehrlich! Tragen Sie Ihr Ergebnis auf der Excel-Tabelle ein, zu der Sie den Link erhalten, wenn Sie sich bei unseren Schreib-Tutoren Sascha Dieter oder Leonardo Dalessandro per Mail melden (sdieter[at]stud.uni-frankfurt.de oder l.dalessandro[at]stud.uni-frankfurt.de). Oder benutzen Sie auch hier den hashtag #schreibmonat bzw. #AcWriMo.

Here are the simple rules for the Academic Writing Month:

  1. Set yourself some crazy goals. If you are used to writing a certain amount per day or hour, try raising that amount a little. Or a lot. See how you fare and hopefully you will see at the end of the month that you can produce a lot more words than you thought was possible.
  2. Publicly declare your participation and goals. Use your personal Twitter account, the commentary section of this blog, or any other place you feel comfortable with. Even if that means telling your grandmother about it (who will keep on asking you how things are going during the next 30 days).
  3. Draft a strategy. This is the crucial part, don’t underestimate the importance of a good strategy of how to reach your goal. Take your calendar and set up specific times when you can write (and where). Stick to that plan even if that means that you have to neglect other activities – it’s only a month.
  4. Discuss what you’re doing. Do it here, on Twitter, on Google+, on Facebook, in the kitchen of your apartment, on the street – it doesn’t matter. Of course we are all interested in hearing how everybody is faring, so tell us how things are going.
  5. Don’t slack off. Yes, writing can be strenous and hard sometimes but it can be fun too. When you go through a phase in which you don’t have enough energy or motivation to continue, don’t hesitate – get in touch with us. We can arrange an individual writing instruction session. If you can not show up in person – which might be the case when you live and write in, say, Sidney – we will be more than happy to set up an online writing instruction session via G+ hangout. Just ask.
  6. Publicly declare your results – and please be honest! Use the excel spread sheet for that (or Twitter). Human beings are curious and competitive – so make use of that trait and compare your results with others. Take advantage of the community and squeeze that extra-bit of energy out of you!

For further information about the Academic Writing Month concept, please go to the PhD2Published page.

Der akademische „Schreibmonat“ am Frankfurter Schreibzentrum

4 Jul

von Stephanie Dreyfürst

Immer wieder hören wir von Studierenden, aber auch von KollegInnen an der Universität, dass ihnen die Zeit oder Motivation fehlt, gleichmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg an größeren Schreibaufgaben zu arbeiten. Ob eine umfangreichere Hausarbeit, Dissertation, ein Artikel für eine Fachzeitschrift oder auch ein Roman, vielen fehlt im Alltag die Gelegenheit, geeignete Rituale und Schreibroutinen zu entwickeln, mit denen man größere Textmengen produzieren und anschließend auch überarbeiten kann. Wer sich jedoch allein mit einer unüberwindlich erscheinenden Schreibaufgabe konfrontiert sieht, dem kann leicht alle Lust auf das Schreiben vergehen. Oder sie/er plagt sich mit einem schlechten Gewissen und entwickelt den Wunsch, etwas am eigenen Schreibverhalten ändern zu wollen.

Vor diesem Hintergrund haben meine Kollegin Nadja Sennewald und ich beschlossen, dem guten Beispiel vieler amerikanischer und auch einiger deutscher Schreibzentren zu folgen und einen ganzen Monat im Jahr zum Schreibmonat zu erklären.

In den USA wurden im so genannten NaNoWriMo, dem National Novel Writing Month, zunächst v.a. kreative Schreibprojekte außerhalb universitärer Kontexte gefördert. Im Laufe der Zeit wurden jedoch auch Colleges und Publikationsorgane wie PhD2Published oder The Chronicle of Higher Education auf die Möglichkeiten aufmerksam, die ein solcher Schreibmonat für das akademische Schreiben eröffnet; seit November 2011 können sich Schreibende im Rahmen des Academic Writing Months (AcWriMo) eine gewisse Anzahl von Textseiten oder Wörtern als Ziel setzen, das sie innerhalb von vier Wochen erreichen wollen.

Im kommenden November also wird es für alle Interessierten am Schreibzentrum der Goethe-Universität verschiedene Angebote während des ersten Frankfurter Schreibmonats geben, was – so unsere Hoffnung – dazu beitragen wird, die jeweilige Schreibaufgabe erfolgreich anzugehen und abzuschließen.

Calendarium Perpetuum (Quelle: Wikipedia)

Calendarium perpetuum (Quelle: Wikipedia)

Angelehnt an die Regeln des akademischen Schreibmonats sollen die TeilnehmerInnen folgende ‚Regeln‘ befolgen:

  • Entscheiden Sie sich für eine bestimmte Anzahl von Wörtern, die Sie während des Schreibmonats bzw. an den Tagen, die Sie an Ihrem Projekt arbeiten, schreiben wollen
  • Erklären Sie öffentlich, dass Sie am Schreibmonat teilnehmen möchten; die entsprechende Plattform, auf der Sie dies (anonym) tun können, wird rechtzeitig bekannt gegeben
  • Entwickeln Sie schriftlich eine Strategie bzw. stellen Sie einen Plan für sich auf, wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen (auch hier können Sie sich Unterstützung von uns holen, wenn Sie das möchten)
  • Teilen Sie Ihren Schreibfortschritt auf Twitter über den hashtag #schreibmonat mit und/oder tragen Sie Ihr Ergebnis auf der Online-Plattform ein, so können Sie auch sehen, wie viel Ihre Mitschreibenden geschafft haben
  • Lassen Sie nicht nach.

Durch die freundliche Unterstützung des Bibliothekszentrums Geisteswissenschaften können wir glücklicherweise allen Schreibenden einen Ort bieten, an dem man ungestört und in inspirierender Atmosphäre an seinem Schreibprojekt arbeiten kann. Im Gruppenarbeitsraum im 3. OG (Q1) können Sie zudem täglich ein Feedback auf Ihre Arbeit bekommen. Wir beraten Sie gern, wenn Sie Fragen zum (akademischen) Schreiben, zu geeigneten Schreibstrategien, Stil oder ähnlichem haben.

Auch unsere Kolleginnen und Kollegen aus einzelnen Fächern sind herzlich eingeladen, in der Bibliothek zu schreiben – vielleicht wird so manchem Studierenden dadurch bewusst, dass auch wir ‚Profis‘ denkend schreiben und schreibend denken, dass wir eine Diskursgemeinschaft bilden und dass auch wir Zeit und Sorgfalt (und idealerweise auch Feedback) brauchen, um gute Texte zu verfassen.

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Als Nachtrag sei an dieser Stelle auf zwei Angebote anderer Schreibzentren hingewiesen: In Bochum können Studierende während der Schreibwoche in den Semesterferien an ihren Hausarbeiten arbeiten und ein Feedback von den MitarbeiterInnen des Schreibzentrums bekommen (die im Übrigen auch selbst an Textprojekten sitzen – sehr lobenswert!). Daneben bietet das Schreibzentrum der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder die Möglichkeit, längere Texte in einem Schreibmarathon fertig zu stellen. Auch hier sorgt die Anmeldung und (freiwillige) Verpflichtung eine gewisse Textmenge zu produzieren dafür, dass die TeilnehmerInnen Schreibroutinen entwickeln. Meiner Kollegin Nora Peters möchte ich an dieser Stelle noch einmal für den freundlichen Hinweis auf diese beiden Angebote danken!

Studentische Schreibberatung am Schreibzentrum

22 Jun

von Stephanie Dreyfürst

Seit 2009 ist das Schreibzentrum die Anlaufstelle für ca. 10.000 Studierende der Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität, wenn es um das wissenschaftliche (aber auch journalistische und kreative) Schreiben geht oder darum, in einer individuellen Schreibberatung ein Feedback auf das eigene Schreibprojekt zu bekommen.

Während in fachthematischen Seminaren, Vorlesungen und Einzelsprechstunden kaum oder zu wenig Zeit bleibt, wissenschaftliche Arbeits- und Schreibtechniken grundlegend zu erörtern bzw. einzuüben, bieten die Kurse des Schreibzentrums unseren Studierenden die Möglichkeit, das Handwerk des Schreibens zu erlernen bzw. ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen.

Ab Juli dieses Jahres werden zusätzlich unsere speziell ausgebildeten Peer TutorInnen für die individuelle Schreibberatung eingesetzt werden: Beginnend mit dem 2. Juli nehmen unsere 14 neuen TutorInnen ihre Arbeit als studentische SchreibberaterInnen auf. Die Gruppe, die sich aus Studierenden verschiedener geisteswissenschaftlicher Fächer zusammensetzt, wurde in den letzten Wochen intensiv geschult, v.a. von meiner Kollegin Nadja Sennewald, die für diesen Teil der Schreibzentrumsarbeit verantwortlich zeichnet. Teil der Schulung waren u.a. nicht-direktive Gesprächstechniken, verschiedene Schreibstrategien und der Umgang mit Schreibblockaden.

Unsere Peer TutorInnen

Damit unser Modell für die studentische Schreibberatung erfolgreich anlaufen konnte, haben wir von der Erfahrung und dem Wissen anderer Schreibzentren profitiert. Großzügig haben unsere KollegInnen ihr Know-How mit uns geteilt und uns Fragen zur Ausbildung und Beratungspraxis beantwortet. Besonderer Dank gebührt deswegen folgenden Institutionen und Kolleginnen: Katrin Girgensohn und Franziska Liebetanz von der Viadrina-Universität in Frankfurt (Oder), Christiane Henkel und Swantje Lahm von der Uni Bielefeld, Nora Peters an der Universität Hannover, Maike Wiethoff und Ulrike Lange von der Ruhr-Universität Bochum sowie Jana Zegenhagen an der Universität Hildesheim.

Peer Tutoring und Wissen über das akademische Schreiben

Hintergrund für unsere Entscheidung, eine studentische Peer-Schreibberatung auch am Schreibzentrum in Frankfurt am Main einzurichten, waren die Erkenntnisse, die wir sowohl aus den Erfahrungen unserer deutschen und amerikanischen KollegInnen ziehen konnten als auch aus den mittlerweile zahlreich durchgeführten Studien, welche die Wirksamkeit studentischer Schreibberatung nachgewiesen haben (z.B. Bruffee 1978 ff.).

Studierende erhalten Informationen zum akademischen Schreiben häufig nur durch komprimierte und sporadische Auskünfte in Seminaren, in Sprechstunden von Fachlehrenden oder durch stellenweise wenig fundierte Kommentare von StudienkollegInnen. Was hierbei oft zu kurz kommt, ist die Möglichkeit, ausführlich, niedrigschwellig und un-hierarchisch über die eigenen Schreibprojekte zu sprechen.

Hilfreich für das erfolgreiche Verfassen akademischer Arbeiten ist jedoch die Möglichkeit, prozessbegleitend eine Rückmeldung auf die eigene Gliederung, die Argumentation oder auch den sprachlichen Ausdruck zu bekommen. Studentische Schreibberater können an diesem Punkt ansetzen und Fragen nach dem ‚richtigen‘ Zitieren, nach möglichen Argumentationswegen, nach verschiedenen Schreibstrategien oder auch nach einer geeigneten Zeitplanung beantworten.

Was machen Peer Tutoren in der Schreibberatung?

Die Einzelgespräche zwischen TutorIn und Ratsuchendem dauern ca. 30-60 Minuten, so dass alle Fragen individuell beantwortet werden können. Die Gespräche finden nicht in einer eher hierarchischen Situation statt, wie sie z.B. in einer Sprechstunde mit Lehrenden gegeben ist, sondern „auf Augenhöhe“.

Die/der Student/in steht mit seinem/ihrem jeweiligen Anliegen und Wünschen im Zentrum der Beratung. Beim Peer Tutoring klären Tutor/in und Student/in zunächst gemeinsam das Anliegen und legen dann ein Ziel für das Gespräch fest. Wichtig ist, dass Peer Tutor/innen weder selbst Texte bewerten noch Textbewertungen von Lehrenden in Frage stellen. Stattdessen geben sie ein begründetes Feedback aus ihrer Perspektive als interessierte Leser. Dabei halten sie sich an die Feedbackregeln, die sie in ihrer Ausbildung gelernt haben. Auch bei Schwierigkeiten im Schreibprozess können sie helfen und hilfreiche Übungen und Methoden zeigen, mit denen man leichter ins Schreiben findet.

Aufgaben der studentischen Peer Tutor/innen sind zum Beispiel:

–          Den Schreibprozess erklären und die Schreibphasen ermitteln

–          Die Stärken des/der Schreibenden fördern

–          Den Schreibtyp ermitteln und geeignete Schreibmethoden anbieten

–          Schreibstrategien und Schreibtechniken vermitteln

–          Gründe für Schreibprobleme erkennen

–          Feedback auf Texte geben

Studierende fragen am Liebsten andere Studierende um Rat, um sich über das akademische Schreiben zu informieren – so die Ergebnisse einer Bielefelder Studie (Sennewald/Mandalka 2012). Das Lernen auf Augenhöhe mit Kommilitonen fällt vielen Studierenden leichter als in einem hierarchischen Gefüge. Aus diesem Grund freuen wir uns, den Studierenden an der Frankfurter Goethe-Universität nunmehr die Möglichkeit bieten zu können, ihre Textprojekte mit geschulten Peer TutorInnen weiterzuentwickeln und, so unsere Hoffnung, ihre akademischen Schreibaufgaben erfolgreich zu meistern.

Das Peer TutorInnen-Programm finanziert sich aus Mitteln des BMBF-geförderten Starken Starts ins Studium.

Literatur (Auswahl):

Bruffee, Kenneth (1978): The Brooklyn Plan. In: Liberal Education 64, S. 447-468.

Sennewald, Nadja; Mandalka, Nicole (2012): Akademisches Schreiben von Studierenden. Die Bielefelder Erhebung zur Selbsteinschätzung der Schreibkompetenzen. In: Preußer, Ulrike; Sennewald, Nadja: Literale Kompetenzentwicklung an der Hochschule. Frankfurt/M,  S. 143-166.

Sennewald, Nadja und Girgensohn, Katrin (2012): Schreiben lehren, Schreiben lernen. Eine Einführung, Darmstadt.

Wagner, Wolf (2002): Uni-Angst und Uni-Bluff. Wie studieren und sich nicht verlieren. Hamburg.

Das Lehrlabor

2 Mai

von Stephanie Dreyfürst

Am 25. April 2012 begann im Rahmen des Programms „Starker Start ins Studium“ an der Frankfurter Goethe-Universität  eine Workshopreihe, in der Lehrende geisteswissenschaftlicher Fächer verschiedene Methoden für schreibintensive Lehre kennenlernen können.

Das Programm des Lehrlabors, das im Sommersemester 2012 von meiner Kollegin Nadja Sennewald und mir gestaltet wird, setzt folgende Schwerpunkte:

1.) Methoden schreibintensiver Lehre

2.) Peer facilitated learning

3.) Portfolio in der Lehre

4.) Kollegiales Feedback und Erfahrungsaustausch

Aus den Rückmeldungen, die unsere Kolleginnen und Kollegen an unserem ersten Workshop Ende April gegeben haben, lassen sich einige hilfreiche Schlussfolgerungen ziehen. Viele der genannten Aspekte und Probleme der Studierenden sind aus schreibdidaktischer Sicht durchaus bekannt, dennoch ist das wiederholte Diskutieren über Schreibprobleme und -strategien sowie die damit verbundenen Konsequenzen für die eigene Lehrpraxis in den verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen wichtig und hilfreich:

  • der Umstand, dass die VerfasserInnen von (akademischen) Texten unterschiedlich an eine Schreibaufgabe herangehen und diese mit Hilfe verschiedener Strategien bewältigen, ist als Erkenntnis nicht neu, aber vielleicht durchaus ungewohnt für viele Lehrende; zumindest wenn man diese unterschiedlichen Herangehensweisen als Bereicherung und Möglichkeiten begreift und nicht per se als falsch, wenn sie von der tradierten ‚Norm‘ (erst die Forschungsliteratur lesen, dann Fragestellung entwickeln, dann Gliederung erstellen, am Schluss einen eigenen Text verfassen) abweichen. So sorgt der ursprünglich vom Schreibzentrum der Viadrina-Universität in Frankfurt (Oder) entwickelte Schreibtypentest  (aus: Ulrike Scheuermann: Die Schreibfitness-Mappe. 60 Checklisten, Beispiele und Übungen für alle, die beruflich schreiben) stellenweise für erleichtertes und begeistertes Nicken oder – im Falle einiger Gesellschaftswissenschaftler – auch für besorgtes Kopfwiegen. Dass mit der Einteilung in verschiedene Schreibtypen kein Schicksal besiegelt und kein Schreibender abgeurteilt wird, muss vielleicht noch deutlicher hervorgehoben werden.
  • die Anforderung beim akademischen Schreiben, die für Studierende oft am schwersten zu erfüllen ist – nämlich eine gute wissenschaftliche Fragestellung zu entwickeln -, bietet auch in unseren Workshops für Lehrende viel Raum für Diskussion und Nachfragen. Praktische Übungen zur Themaeingrenzung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Fragestellung helfen hier weiter; auch für die ‚Standardsituation‘ Sprechstunde können einige unserer Arbeitsblätter Hilfestellung leisten, indem sie Ratsuchende dazu animieren, ihr Erkenntnisinteresse präziser zu formulieren und sich auf eine bestimmte Fragestellung festzulegen.
  • Schreibübungen wie das Freewriting oder das Clustering, die nur wenig Seminarzeit in Anspruch nehmen und kaum Aufwand erfordern, finden nicht bei allen Lehrenden den gleichen Anklang. Auch hier scheinen das eigene, seit Jahren erprobte Vorgehen bzw. individuelle Vorlieben oder Abneigungen gegen bestimmte Schreibaktivitäten ausschlaggebend dafür zu sein, ob eine bestimmte Übung als sinnvoll für die eigene Lehre angesehen wird. Eine Konsequenz aus den Workshops, die meine Kollegin und ich bisher zusammen gehalten haben, lautet deswegen, dass wir den Aspekt der Diversität noch stärker betonen müssen. Selbst wenn mir als Lehrender/m eine bestimmte Schreibübung nicht gefällt oder nur wenig Erkenntnisgewinn zu versprechen scheint, muss das nicht bedeuten, dass dies für meine Studierenden (Stichwort unterschiedliche Schreibtypen) ebenso der Fall ist. Eine ‚ideale‘ Lehre würde die Unterschiedlichkeit der möglichen Zugänge zum Schreiben insofern berücksichtigen, als dass verschiedene Strategien und Übungen im Seminar vorgestellt und praktisch erprobt würden. Nur wer Schreibübungen wie das Freewriting kennen gelernt (und zu verchiedenen Anlässen selbst ausprobiert) hat, kann merken, ob sich diese Technik als ergiebig und ‚zielführend‘ erweist – und sie dementsprechend auch für die eigene Schreib- und Denkarbeit einsetzen.
  • auf nachhaltiges Echo stießen bei den anwesenden KollegInnen auch die Übungen zu verschiedenen akademischen Argumentationsmustern – ein Thema, bei dem die meisten Lehrenden großen Nachholbedarf auf Seiten der Studierenden sehen. Dass eine überzeugende und stichhaltige Argumentation nicht einfach zufällig ‚passiert‘, sondern vom Schreibenden in seinem/ihrem Text erst hergestellt werden muss, überrascht viele SchreibanfängerInnen, weil sie aus der Schule und anderen Lernumgebungen gewohnt sind, Texte mehr auf deren Inhalt und weniger auf deren rhetorisch-argumentative Struktur hin zu lesen – und nun an der Universität gefordert sind, überzeugende Argumentationsmuster zu imitieren und eben auch selbst zu produzieren. Wie die tradierte Dreierstruktur These – Argument – Beispiel in heutigen Seminaren und den daraus entstehenden Texten mit Leben erfüllt werden kann, welche verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten von Argumenten denkbar sind, wieso man eine Schlussfolgerung auch einmal zur These machen kann, sind für einen großen Teil der Studierenden wichtige Fragen, wenn es darum geht, den (impliziten) Anforderungen an ‚gute‘ wissenschaftliche Texte Genüge zu tun.

 

  • immer wieder verblüffend ist für viele Lehrende unsere Erfahrung, dass Studierende (AnfängerInnen wie Fortgeschrittene) bereits mit kleineren und ‚typisch universitären‘ Textsorten wie der Mitschrift oder dem Exzerpt Schwierigkeiten haben können. Wenn jedoch beim Umgang mit Gehörtem oder Gelesenem bereits Probleme auftreten, fallen auch die weiteren Schritte beim versierten Umgang mit verschiedenen Informationsquellen und letztlich auch die Produktion eigener akademischer Texte schwer. Fragen, die Studierende immer wieder in unseren Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Schreiben stellen, lauten: Wie komme ich vom gelesenen Forschungstext zur eigenen Aussage? Darf ich so etwas wie eine eigene Meinung haben? Wie kann ich mich sprachlich vom Original lösen? Wieviel Forschungsliteratur soll ich überhaupt zitieren? Wie soll ich das Wichtige mitschreiben, wenn ich nicht weiß, was wichtig ist?

Als Handreichung zum Thema Mitschrift dient hier ein Beitrag von Angelika Steets: „Die Mitschrift als universitäre Textart – schwieriger als gedacht, wichtiger als vermutet“, in: Ehlich, Konrad und Steets, Angelika (Hrsg.) (2003): Wissenschaftlich schreiben – lehren und lernen. Berlin, New York: Gruyter, S. 51-64.

Erfreulich gut funktioniert bis jetzt unser Konzept, die vorgestellten Übungen und Methoden ‚in situ‘ mit den anwesenden Kolleginnen und Kollegen auszuprobieren – auch wenn dies für einige eine arge Unterforderung darstellen muss (Stichwort Argumentationsmuster und PhilosophInnen, Eulen und Athen). Da wir jedoch die Bezeichnung Workshop ernst nehmen und davon überzeugt sind, dass man Methoden am besten kennen lernt, wenn man sie am eigenen Leib ausprobiert hat, werden wir auch in Zukunft unsere Schreibübungen praktisch vermitteln anstatt sie nur theoretisch vorzustellen. Insofern verstehen wir das Lehrlabor auch als einen Ort, an dem man gleichzeitig Lehrender und Lernender sein darf – selten genug gibt es an deutschen Universitäten Gelegenheiten, bei denen man sich fächerübergreifend über gute Lehre und verschiedene Methoden austauschen kann. Anregungen und Kritik zu unserer Workshopreihe nehmen wir jederzeit gerne auf den bekannten Kanälen entgegen.

Schreiben in Elfenbeintürmen

2 Apr

von Stephanie Dreyfürst

Die Berichterstattung zur dritten bundesweiten Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten war, wie viele unserer KollegInnen bereits an anderer Stelle berichtet haben, wieder sehr lebhaft. Nicht umsonst mag den mittlerweile dreizehn teilnehmenden Universitäten das Konzept der Langen Nacht auch deswegen so attraktiv erscheinen, weil wir in den jeweils ganz unterschiedlich ausgerichteten akademischen Schreibzentren (neben dem erhofften positiven Einfluss auf das erfolgreiche Abschließen studentischer Schreibprojekte) auch eine Form von Werbung in eigener Sache betreiben können. Aufmerksamkeit nicht nur auf das akademische, sondern das Schreiben ‚an sich‘ zu lenken ist ja nie verkehrt; da offenbar in weiten Teilen der Bevölkerung, mithin auch in der Presse, noch immer die Mär vom Elfenbeinturm kursiert, in dem kryptische und zweckfreie Texte produziert werden, versprechen derart positiv wahrgenommene Veranstaltungen wie die Lange Nacht eben auch einen Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung des universitären Schreibens (und der Schreibdidaktik).

Dass für diesen Aspekt das vernetzte Arbeiten nicht nur von Vorteil, sondern unverzichtbar ist, zeigt sich einmal mehr, wenn es darum geht, Erfahrungen auszutauschen, Ideen zu teilen und, nicht zu vergessen, auch mit den zahlreichen Anfragen und stellenweise nicht unproblematischen Darstellungen in der deutschlandweiten Berichterstattung umzugehen. Kamerateams, die sich trotz anders lautender Absprachen in ’schreibgeschützte‘ Räume hereindrängen, oder hastig recherchierte Artikel, die im Eifer des Gefechts den Umstand unterschlagen, dass die Idee zur Langen Nacht aus dem Schreibzentrum der Viadrina-Universität in Frankfurt (Oder) stammt, oder auch Journalisten, die einen meiner Twitter-Kommentare während der Langen Nacht als O-Ton „einer Studentin“ ausgeben, um nur drei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich stellt sich mir beim gebetsmühlenartig in der Presse wiederholten Vorwurf, an (deutschen) Universitäten würden ständig und nahezu ausschließlich „verschwurbelte“ Texte verfasst, die Frage, wer sich tatsächlich einmal die Mühe gemacht hat, sowohl die Texte selbst als auch die Umstände der Textproduktion im akademischen Umfeld anzusehen. Dass es mittlerweile an sehr vielen deutschen Hochschulen Schreibzentren gibt, die sich explizit mit dem Schreibprozess und der Textproduktion – verschiedenster Textsorten, nicht nur akademischer, wohlgemerkt –  beschäftigen, scheint vielen Journalisten verborgen geblieben zu sein. Oder, der Verdacht liegt nahe, geht es hier eigentlich um etwas anderes? Im Fall eines besonders klischeelastigen Spiegel-Online-Artikels von Markus Reiter im vergangenen Jahr machte ich mir die Mühe und verfasste einen Leserbrief, in dem ich meinen Ärger über den stereotypen Beitrag kundtat – was jedoch, wenig überraschend, zu keiner befriedigenden Reaktion auf Seiten des Autors führte.

Als Randbemerkung: Sicherlich sind viele der in dem Artikel angesprochenen Aspekte wissenschaftlichen Schreibens diskussionswürdig und im Kern als Vorwurf durchaus richtig, dennoch muss man schon einiges an Mühe aufwenden, um in einem Artikel zu diesem Thema – gerade weil es um einen Vergleich angloamerikanischer und deutscher Traditionen geht – mit keinem einzigen Wort zu erwähnen, dass es nicht nur in den USA, in England, sondern auch mittlerweile in Deutschland (von anderen Ländern einmal ganz zu schweigen) akademische Schreibzentren gibt, die sich intensiv mit Aspekten wie der Lesbarkeit, der Transparenz, der Leser-Basiertheit, dem Stil usw. von Texten beschäftigen.

Trotz der vielfach berechtigten Kritik an wissenschaftlichen Texten kommt bei Artikeln wie dem erwähnten der Verdacht auf, dass hier im Grunde ein Urteil immer wieder kolportiert wird, um Werbung für etwas anderes zu machen. In diesem Fall für einen der so zahlreich auf den Markt geworfenen Schreibratgeber, hier ist es auch noch ‚zufällig‘ der des Autors (an dieser Stelle steht deswegen auch kein Link, wer sich für die Fibel interessiert, kann gern den Original-Artikel aufsuchen).

Eine Erkenntnis aus der Berichterstattung zum (wissenschaftlichen) Schreiben im Allgemeinen und zur Langen Nacht im Besonderen besteht für mich darin, die Wahrnehmung des Schreibens im universitären Kontext zu beeinflussen. Selbst und aktiv. Nicht auf Berichte der Presse zu warten, sondern selbst Texte zu verfassen – darum auch dieser Blog, der als kleiner Bestandteil zur Profilbildung akademischer Schreibzentren beitragen kann. Denn nicht nur die Außenwahrnehmung durch eine (wie auch immer verstandene) Öffentlichkeit, auch die Wahrnehmung studentischer Texte und schreibdidaktischer Maßnahmen innerhalb der Hochschulen sollte zum Thema gemacht und offen diskutiert werden, auch über digitale Kanäle. Wenn schon Schreiben im Elfenbeinturm, dann wenigstens in der Web 2.0-Version.

Die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten – Feedback der Studierenden

29 Mrz

von Stephanie Dreyfürst

Bei der dritten bundesweiten „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ kamen in der Nacht vom 1. auf den 2. März ca. 80 Studierende in das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften (BZG) am Campus Westend in Frankfurt. Aufgrund der Erfahrungen aus der letzten „Langen Nacht“ gab es dieses Mal mehr Platz zum Schreiben (auf vier Stockwerken) und einen extra Raum für die zahlreichen individuellen Schreibberatungen. Dank der regen Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen vom Schreibzentrum, vom Internationalen Studienzentrum und vom Projekt „Zwischen den Sprachen“ musste niemand lange anstehen, um seine Fragen zu seinem Projekt stellen zu können.

Eine Neuerung bestand dieses Mal in der Twitterwall, auf der sich die Studierenden, aber v.a. auch die teilnehmenden Schreibzentren miteinander vernetzen konnten. Dreizehn deutsche und zwei us-amerikanische Schreibzentren boten Schreibwilligen die Möglichkeit, ihre diversen Projekte abzuschließen oder zumindest ein gutes Stück weiterzubringen. Unter dem hashtag #LNDAH vermeldeten die Standorte nicht nur ihre Teilnehmerzahlen, sie kündigten auch spezielle Workshops zum Bibliographieren oder Zitieren an, machten aufmerksam auf so genanntes ‚Schreibtischyoga‘ (zur Entspannung) und halfen sich gegenseitig bei kleineren und größeren Problemen rund ums Thema Schreiben (Wie füge ich noch einmal Seitenzahlen in Word ein?).

Einige Stimmen aus den zahlreich ausgefüllten Evaluationsbögen spiegeln die entspannte und produktive Stimmung der Nacht wider:

Was hat Sie zur Teilnahme an der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ bewegt?

  • Eine aufgeschobene Hausarbeit zur Philosophie aus dem Sommersemester 2011
  • anstehende Hauptseminarsarbeit, ich kann nachts und in der Bibliothek am besten arbeiten
  • Die Hoffnung, unter „Gruppenzwang“ vielleicht besser schreiben zu können
  • Verzweiflung
  • …dass ich mit meinen Hausarbeiten in Verzug bin und in der Bibliothek besser arbeiten kann als zu Hause (nicht so viel Ablenkung)
  • außerdem bietet diese Nacht die Möglichkeit, mit „Leidensgenossen“ in Kontakt zu treten & sich gegenseitig Tipps zu geben & einfach auch auszutauschen
  • Schreibberater
  • Wunsch unter Gruppenzwang motiviert zu arbeiten
  • Ich habe Angst vor dem weißen Blatt
  • … dass Menschen da sind, die einem mit Informationen & Tipps helfen können!
  • ich arbeite gern nachts. In der Bib herrscht ein sehr gutes Lernklima

Wie sehen Ihre bisherigen Erfahrungen mit (ausfgeschobenen) Hausarbeiten aus?

  • Dies ist meine erste aufgeschobene Hausarbeit, da bislang fast alle anderen Hausarbeiten eine knapp bemessene Abgabefrist hatten
  • habe bisher zwei Hausarbeiten geschrieben, beide auf den letzten Drücker fertiggestellt, konnte sie nicht verschieben, aber dadurch enormer Stressfaktor
  • mangelnde Motivation —> Zeitdruck
  • da gibt es schon die eine oder andere Erfahrung …
  • Ich habe sehr oft meine Hausarbeiten aufgeschoben & dann mit hohem zeitlichen Druck fertig gestellt. Es war oft ein Kampf, aber am Ende nach der großen Anstrengung erleichternd, etwas abgegeben zu haben. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, Hausarbeiten nicht abgegeben zu haben, weil ich nicht weitergekommen bin. Damals hätte ich es als sehr hilfreich empfunden, eine Anlaufstelle zu haben, sei es in einer solchen Nacht oder dem Schreibzentrum. Ich finde es wirklich toll, dass immer mehr in Bezug auf die Schreibkompetenz getan wird & der Stein ins Rollen kommt. Vielen Dank dafür!
  • mangelnde Motivation —> Zeitdruck —> Qualität leidet
  • sehr viele Erfahrungen :-(
  • Ich mache oft etwas auf den letzten Drücker, aber meistens klappt es dann auch, aber es ist dann immer sehr viel emotionaler Stress, weil man es ja immer im Hinterkopf hat
  • habe ich bisher keine
  • zu oft. Aber unter Druck arbeitet es sich auch effizienter
  • die meisten sind irgendwann versandet und wurden nie fertiggestellt
  • Ich habe keine anderen Erfahrungen
  • Meine Erfahrung damit ist, dass wenn man sie aufgeschoben hat, kann man sie vergessen, es wird daraus nie eine gute Arbeit

Wie haben Sie die Veranstaltung erlebt und welche Eindrücke nehmen Sie daraus mit?

  • Es ist eine prima Idee und ich werde gerne wieder teilnehmen – allerdings habe ich zu viel Kaffee zu mir genommen und eine geraume Zeit lang überdreht
  • äußerst positiv, angenehme Atmosphäre
  • interessante Erfahrung, echt toll, dass es solche Angebote und engagierte Menschen gibt. Wirklich gut, danke!
  • super Veranstaltung, an der ich jederzeit wieder teilnehmen würde
  • beim letzten Mal war der Pausenraum besser, weil es Sitzmöglichkeiten gab
  • es wäre schön, wenn es öfter solche Veranstaltungen gäbe, die ein entspannteres Umgehen mit dem Schreiben ermöglichen
  • Das Wissen, dass jemand vor Ort ist, der bei Bedarf helfen könnte, ist gut
  • Schöne, freundliche Atmosphäre!
  • Nette Leute kennengelernt/Erfahrungen/Meinungen ausgetauscht
  • der Gruppendruck tut gut
  • Fand’s gut. Aber die Bib (oder ein Arbeitsraum mit Kaffeeautomat) könnte immer bis 23 Uhr aufhaben. Um 3 Uhr reißt man auch nichts mehr…
  • Finde es sehr gut, dass man die Leute fragen kann …Alle waren sehr nett und ich komme nächstes Jahr wieder. Viel geschafft habe ich auch
  • Positiv, da ich tatkräftig beraten wurde, zum arbeiten kam und es zudem Getränke und ‚Snacks‘ gab :-)
  • Super Sache! Gerne wieder. Arbeiten in ruhiger, produktiver Atmosphäre mit kompetenter Unterstützung
  • Ich fand die Veranstaltung sehr angenehm und fand auch die Versorgung sehr aufmerksam. Habe (leider) keine Hilfe in Anspruch nehmen müssen, aber bin trotzdem von dem Konzept begeistert
  • Sehr ruhiges, sehr konzentriertes Arbeiten, sehr rücksichtsvolle Mitleidende
  • Entspanntes Arbeiten, wie es nur in einer Bibliothek möglich ist
  • Sehr angenehme Schreibatmosphäre. Sollte es viel öfter geben
  • sehr nette und hilfsbereite Schreibberatung
  • Ich denke, die Dozenten und Profs sollten öfters solche Veranstaltungen erwähnen
  • die Veranstaltung war gut organisiert, gegenseitiges „Befeuern“ bei Twitter motivierte & weckte Ehrgeiz, weiter zu schreiben
  • man fühlt sich nicht mehr allein, obwohl man allein an seiner Hausarbeit rumwerkelt
  • Jeder hat ja ab und zu Probleme mit Texten, es ist gut, wenn so etwas offen an der Uni thematisiert wird und also auch einmal an der Uni Probleme im Studium gezeigt werden, die doch sonst meist nur auf Karriere und die besten Karrieremöglichkeiten aufmerksam macht
  • Die individuelle Schreibberatung ist ein riesiges Geschenk!

Bei so viel positivem Feedback bleibt als Fazit nur zu bemerken, dass auch alle beteiligten SchreibberaterInnen sehr viel Freude an der Langen Nacht hatten (die im Übrigen bis 5:30 Uhr dauerte) und sich auf die nächste freuen!

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