What Kind of Writer Are You?

11 Jul

If you have always wondered what the Harry Potter series may tell you about your preferred writing style, you have to take this lovely BuzzFeed quiz.

Writing Center Director Julie Nelson Christoph (U of Puget Sound, Tacoma) and her wonderful peer tutors have developed this fun way for you to find out what strategies you’re using to ‚get things done‘. Academic writing can be challenging and so can be finishing one’s own texts in time.

Based on H. Ortner’s „Writing Strategies“ concept and its comprised version „Schreibtypentest“ (find an English version here), the BuzzFeed quiz makes use of JK Rowlings famous book series where a couple of friends (and some foes) are faced with various challenges and tasks. The quiz transfers the magical world of Harry, Ron, and Hermione into the sometimes demanding but also adventurous world of academic writing and learning.

BuzzFeed quiz Schreibtypen

On a personal note: I got „Hermione“. Julie Nelson Christoph and her peer tutors told me that many of them scored the same result. It would be interesting to find out how many peer tutors and Writing Center staff are like industrious Hermione.

Eichhörnchen, Abenteurer oder Mehrversionenschreiber?

22 Jan Schreibstratgeien_3

Stephanie Dreyfürst

Jeder, der in irgendeiner Form mit Schreiben, und vor allem mit dem Schreiben wissenschaftlicher Texte zu tun hat, kennt die guten Ratschläge anderer: Zuerst muss man eine Unmenge an Literatur lesen, heißt es da oft, danach eine ausgearbeitete Gliederung erstellen und dann den Text von vorne nach hinten in einem Rutsch herunterschreiben. Möglichst perfekt und ohne große Änderungen.

Das ist natürlich kompletter Unsinn. Aber leider als Ratschlag kaum tot zu kriegen. Wir am Schreibzentrum sind in individuellen Schreibberatungen oft mit diesen stereotypen (und wenig hilfreichen) Vorstellungen konfrontiert, die Ratsuchende mit zu uns bringen. Sei es, dass sie diese Annahmen über das Schreiben noch aus der Schule mitbringen, sei es, dass Lehrende oder andere Studierende die Mär weiterverbreiten, wie gute akademische Texte angeblich entstehen (müssen)…Tatsache ist jedenfalls, dass nur die allerwenigsten Studierenden (und Dozent*innen) wissen, dass der Prozess des Schreibens, der irgendwann zu einem fertigen Text führt, hochgradig individuell ist und keinesfalls einem einzigen vorgefertigten ‚Rezept‘ folgt.

Schreibstratgeien_1

Die eine schreibt am besten, wenn sie die Fachliteratur erst einmal komplett ignoriert und sich einsam an ihrem Laptop ihre eigenen Gedanken zum Thema macht. Dem anderen kommen die besten Ideen und Argumente immer dann, wenn er sich selbst mit dem Handy aufnimmt. Wieder eine andere braucht einen riesigen Zettel und einen Filzstift, um sich räumlich die Struktur ihres Textes aufzumalen, bevor sie anfangen kann. Aus dem Beratungsalltag und aus unseren Workshops wissen wir, das im Grunde jede*r seine*ihre eigene Herangehensweise an das Schreiben hat. In der Schreibdidaktik nennen wir diese Herangehensweisen auch Strategien.

So lange diese Strategien zum gewünschten Ergebnis (einem fertigen und akzeptablen Text) führen und die Schreibenden sich in ihrem Schreibprozess wohl fühlen, ist auch überhaupt nichts gegen die jeweilige Herangehensweise zu sagen. Aber es muss nicht erst zu einer Schreibhemmung oder gar Schreibblockade kommen, um zu erkennen, dass es manchmal sehr nützlich sein kann, etwas Neues auszuprobieren. Mehr Auswahlmöglichkeiten zu haben. Die Perspektive zu wechseln.

Der Ansatz, Schreiben mit Hilfe unterschiedlicher Schreibstrategien zu erklären und anzuleiten, stammt ursprünglich von Hanspeter Ortner (Schreiben und Denken, 2000). In unserem Band, den wir 2014 zum Thema „Schreiben. Grundlagentexte zur Theorie, Didaktik und Beratung“ herausgegeben haben, findet sich eine hilfreiche Zusammenfassung von Ortners umfangreicher Studie (vgl. ebd. Sennewald: 169-192).

Nach Ortner definieren sich Schreibstrategien als „erprobte und bewährte Verfahren der Bewältigung spezifischer Schreibanlässe und potentiellen Schreibschwierigkeiten in spezifischen Schreibsituationen.“ (Ortner 2000: 351)

Grundsätzlich lassen sich nach Ortners Ansatz zwei verschiedene Verfahren unterscheiden: Das zerlegende und das nicht-zerlegende Schreiben. Aus der Vielzahl der verschiedenen Unterarten dieser beiden Verfahren haben wir in unserem Erklärfilm vier herausgegriffen, die für viele Schreibende typisch sind:

Die Eichhörnchen-Strategie, die Abenteurer-Strategie, die Planer-Strategie oder die Mehrversionen-Strategie. 

Schreibstratgeien_2

Was es genau mit diesen Strategien auf sich hat, kann man in unserem sechsminütigen Erklärfilm lernen. Unsere ehemalige Peer Tutorin Birte Svea Philippi (geb. Metzdorf) hat in Kooperation mit einigen Peer Tutor*innen des Schreibzentrums die unterschiedlichen Schreibstrategien visualisiert und zu einem kompakten Film werden lassen.

Den Film „Was sind Schreibstrategien?“ gibt es auf dem YouTube-Kanal des Schreibzentrums der Frankfurter Goethe-Universität zu sehen.

Der Film ist Teil unseres Online-Schreibzentrums, das sich gerade in Planung befindet.

Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten 2014

18 Feb

Eine ganze Bibliothek mit Mondschein-Schreibern

Am 6. März: Die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten auf dem Campus Westend – Erstmalig sind auch Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler dabei

FRANKFURT. Zum vierten Mal findet dieses Jahr bundesweit am ersten Donnerstag im März eine „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ statt. Die Studierenden der Goethe-Universität bekommen am 6. März die Gelegenheit, im Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften und in der Bibliothek Recht und Wirtschaft (Campus Westend) die ganze Nacht über nachzudenken und zu schreiben. In der Gemeinschaft mit anderen Schreibwilligen geht es darum, die eigenen Texte ein gutes Stück voranzubringen.

Tatkräftig unterstützt werden die nächtlichen Schreiber von den studentischen Schreibtutorinnen und -tutoren des Schreibzentrums, die die ganze Nacht lang Fragen zum Zeitmanagement, Zitieren oder zur Argumentation in wissenschaftlichen Texten beantworten werden. Zum ersten Mal können auch die Studierenden der Rechtswissenschaft in ihrer Bibliothek auf dem Campus Westend mitmachen.

LNDAH 2014
Ariane Willumeit, 23 Jahre alt und seit Oktober studentische Tutorin am Schreibzentrum, freut sich schon auf die Nachtschicht: „Das wird meine erste ,Lange Nacht‘ als Schreibtutorin. Ich bin gespannt, wie viele bis zum Morgen durchhalten. Eine ganze Bibliothek mit Mondschein-Schreibern stelle ich mir spannend vor.“ Die konzentrierte Arbeitsatmosphäre in der Bibliothek findet Ariane sehr anregend, und wie der Rest des Tutorenteams hat auch sie schon Pläne geschmiedet, wie sie sich die ganze Nacht wach halten will: „Kaffee zum Wachbleiben, Kekse zum Durchhalten und hoffentlich viel zu tun. Außerdem wird eine meiner Kolleginnen gegen 23 Uhr einen Schreibtisch-Yoga-Workshop geben -auch eine tolle Methode, um frische Energie zu tanken.“

Für den zu erwartenden Ansturm sind die Tutoren gut gerüstet, und auf die Schreibwilligen warten neben der Möglichkeit zu einer individuellen Schreibberatung oder Kurzworkshops auch Kaffee in ausreichenden Mengen sowie ein kleines Büffet. Sich anmelden und mitmachen können alle Studierenden und Promovierenden der Goethe-Universität, die an einer aktuellen Schreibaufgabe sitzen.

Informationen: Schreibzentrum, Campus Westend, Tel. (069) 798. 32845 Programm Kurzworkshops: http://schreibzentrum.uni-frankfurt.de, Anmeldung für das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften bis zum 5.März unter schreibzentrum@dlist.uni-frankfurt.de und für die Bibliothek der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften bis zum 28. Februar mentoring@jura.uni-frankfurt.de

Schreibmonat November

31 Okt

Ab Freitag 16 Uhr wird geschrieben, geschrieben, geschrieben…

Das Schreibzentrum der Goethe-Universität macht den November zum „Schreibmonat“ – nicht nur Studierende sind zum Mitmachen eingeladen

Ab Freitag (1. November) 16 Uhr wird geschrieben, geschrieben, geschrieben: Innerhalb von 30 Tagen können Frankfurter Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Interessierte von außerhalb mit dem Schreibzentrum der Goethe-Universität an ihren Texten arbeiten. Ob Hausarbeit, Essay, Dissertation, Fachartikel oder Roman, ob täglich oder ab und zu, ob 1000 Wörter oder drei Stunden am Stück: Das Schreibziel, das erreicht werden soll, legen alle selbst fest.
Schreibmonat_Postkarte_orange

„Vielen fällt es im Alltagsstress schwer, regelmäßig und motiviert an den eigenen Texten zu arbeiten. Auch Schreibprofis und alte Hasen plagen sich mit immer näher rückenden Abgabeterminen, Aufschieberitis und Phasen, in denen nichts aufs Papier will“, so Dr. Nadja Sennewald, eine der beiden Leiterinnen des Schreibzentrums an der Goethe-Universität. Viele Dinge werden oft vorgeschoben, um das Schreiben zu umgehen – das Schreibzentrum holt die Zögerlichen ab mit „Schreiben, obwohl man eigentlich keine Zeit hat“. Erfahrungen aus der universitären Praxis haben gezeigt, dass es sehr motivierend sein kann, sich als Teil einer Gemeinschaft von Schreibenden zu begreifen. „Aus diesem Grund gibt es, angelehnt an den amerikanischen Academic Writing Month, nun wieder die Möglichkeit, einen Monat lang intensiv und konzentriert an den eigenen Texten zu arbeiten“, ergänzt ihre Kollegin Dr. Stephanie Dreyfürst.

Teilnehmen können alle – virtuell von zu Hause aus oder auch live mit anderen zusammen in der Bibliothek Geisteswissenschaften auf dem Campus Westend. „Gemeinsam schreibt man weniger allein“ ist das Motto. Der virtuelle Schreibraum ist immer geöffnet, der analoge im 6. Stock des Bibliothekszentrums Geisteswissenschaften im IG-Farben-Haus (Gruppenraum in Q1) täglich von 16 bis  bis 20 Uhr. Dort gibt es täglich um 16 Uhr eine „Einschreibübung“, und die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums bieten eine individuelle Schreibberatung an. Sie beantworten Fragen zum Schreibprozess, zur Themenplanung, zur Argumentation, aber auch zum Zeitmanagement und zur Motivation bei umfangreichen Textprojekten.

Wer sich ein tägliches Schreibziel setzen will, online mitschreiben oder einfach nur sehen möchte, wer sich auf der ganzen Welt seinen selbstgesteckten Schreibzielen nähert, der kann sich auf einer gemeinsam genutzten Online-Tabelle eintragen: http://bit.ly/19lzFxg. Sich gegenseitig anspornen und Tipps austauschen können alle Schreibenden alternativ auch über Twitter unter dem Hashtag #AcWriMo.

Informationen: Dr. Stephanie Dreyfürst und Dr. Nadja Sennewald, Schreibzentrum der Goethe-Universität, Campus Westend, Telefon (069) 798-32845; dreyfuerst@lingua.uni-frankfurt.de; sennewald@em.uni-frankfurt.de; http://schreibzentrum.uni-frankfurt.de

Schreibwoche / Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten 2013

1 Mrz

Schreibwoche

Wo? Campus Westend, IG-Farben-Hauptgebäude, Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, Q1

Für die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten am 7. März 2013 melden Sie sich bitte mit Namen und Matrikelnummer unter katinalinguri@stud.uni-frankfurt.de an. Für sämtliche Workshops (04.-07. März) müssen Sie sich NICHT anmelden. Kommen Sie einfach vorbei!

Montag (4. März), Dienstag (5. März) und Mittwoch (6. März) | täglich um 16h im Bibliotheksraum Q1, 6.115

  • Einschreibübung
  • Individuelle Arbeit an Schreibarbeiten
  • Studentische Schreibberatung

Kurzworkshops (Räume auch an der Infotheke der Bibliothek, Q1, 3. Stock)

  • Montag (4. März | 16-17h): Citavi-Literaturverwaltungsprogramm (Leonardo Dalessandro), IG-Hochhaus – IG 3.201 (Seminarraum)
  • Dienstag (5. März | 16-17h): Layout mit Word (Sascha Dieter), IG-Hochhaus – IG 3.201 (Seminarraum)
  • Mittwoch (6. März | 16-17h): Zeitmanagement (Katina Linguri und Lisa Stehr), IG-Hochhaus – IG 3.201 (Seminarraum)

ln_plakat

Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

Wo? Campus Westend, IG-Farben-Hauptgebäude, Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, Q1, 3. Stock

Wann? 7. März, ab 20h bis zum Morgengrauen

Für die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten am 7. März 2013 melden Sie sich bitte mit Namen und Matrikelnummer unter katinalinguri@stud.uni-frankfurt.de an.

Workshops am 7. März

  • 21 Uhr: Recherchieren in den Geisteswissenschaften (Tine Lenger)
  • 21 Uhr: Recherchieren in den Geisteswissenschaften (N.N.)
  • 21 Uhr: Word & Zitieren (Mirjam Steinebach, Sascha Dieter)
  • 24 Uhr: Schreibtisch-Yoga (Mirjam Steinebach, Viola Goldschmidt)

Akademischer Schreibmonat – Academic Writing Month 1.-30. November 2012

23 Okt

Herzlich Willkommen zum ersten Frankfurter Akademischen Schreibmonat!

Was/what:      Akademischer Schreibmonat – Academic Writing Month

Wann/when:   1.-30. November 2012

Wo/where:     Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, Q1, Gruppenarbeitsraum 6. OG und überall / Library of the Humanities at Frankfurt’s Goethe-University and anywhere

Wenn sie teilnehmen möchten, tragen Sie sich bitte auf der offiziellen Tabelle des Academic Writing Month (AcWriMo) ein, auf dem Sie Ihr Schreibziel und Ihren Fortschritt vermerken und mit den anderen Teilnehmenden vergleichen können. Ihr Vorname oder ein Pseudonym reichen, ein Twitteraccount ist hilfreich, wenn Sie sich zwischendurch an Diskussionen beteiligen und mehr von anderen Schreibenden erfahren möchten – er ist aber nicht zwingend notwendig für eine Teilnahme am Schreibmonat!

If you would like to participate, please use the the official Academic Writing Month spread sheet where you can record the amount of words you have produced and see how the other participants are doing. First names or pseudonyms are sufficient. You can also use or get a Twitter account in order to take part in some more detailed discussions and hear about the other participants‘ doing but it is not an obligatory thing to do.

Hier die einfachen Regeln für den Schreibmonat:

  1. Entscheiden Sie sich für eine bestimmte Anzahl von Wörtern, die Sie während des Schreibmonats bzw. an den Tagen, die Sie an Ihrem Projekt arbeiten, schreiben wollen. Nehmen Sie sich dabei ruhig viel vor: Wenn Sie normalerweise 500 Wörter an einem Tag schreiben, gehen Sie auf 600 – Hauptsache, Sie setzen sich ein ehrgeiziges Ziel.
  2. Erklären Sie öffentlich, dass Sie am Schreibmonat teilnehmen möchten; Sie können Ihren persönlichen Twitteraccount (#schreibmonat oder #AcWriMo), die Kommentarfunktion dieses Blogs oder sonstige Orte nutzen, um Ihre Teilnahme bekanntzugeben.
  3. Entwickeln Sie eine Strategie bzw. stellen Sie einen Plan für sich auf, wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen (auch hier können Sie sich Unterstützung von uns holen, wenn Sie das möchten).
  4. Diskutieren Sie mit anderen über Ihr Schreiben: auf Twitter, hier, auf jeder anderen Plattform, die Ihnen geeignet erscheint, mit Ihrer Großmutter – Hauptsache, Sie bleiben im Gespräch mit Menschen, denen Ihr Fortkommen am Herzen liegt und die Sie in Ihrem Tun unterstützen.
  5. Lassen Sie nicht nach. Auch wenn es schwerfällt, bleiben Sie dran. Sollten Sie Probleme mit der Motivation haben oder im Schreibprozess festhängen, wenden Sie sich an uns, dann können wir zusammen in einer individuellen Schreibberatung nach Lösungen suchen und Sie erhalten dabei gleich noch praktische Tipps rund um das Thema Schreiben. Sollten Sie nicht in Frankfurt wohnen, können wir eine Online-Schreibberatung via Google+ Hangout machen.
  6. Machen Sie Ihre Ergebnisse öffentlich – und seien Sie dabei ehrlich! Tragen Sie Ihr Ergebnis auf der Excel-Tabelle ein, zu der Sie den Link erhalten, wenn Sie sich bei unseren Schreib-Tutoren Sascha Dieter oder Leonardo Dalessandro per Mail melden (sdieter[at]stud.uni-frankfurt.de oder l.dalessandro[at]stud.uni-frankfurt.de). Oder benutzen Sie auch hier den hashtag #schreibmonat bzw. #AcWriMo.

Here are the simple rules for the Academic Writing Month:

  1. Set yourself some crazy goals. If you are used to writing a certain amount per day or hour, try raising that amount a little. Or a lot. See how you fare and hopefully you will see at the end of the month that you can produce a lot more words than you thought was possible.
  2. Publicly declare your participation and goals. Use your personal Twitter account, the commentary section of this blog, or any other place you feel comfortable with. Even if that means telling your grandmother about it (who will keep on asking you how things are going during the next 30 days).
  3. Draft a strategy. This is the crucial part, don’t underestimate the importance of a good strategy of how to reach your goal. Take your calendar and set up specific times when you can write (and where). Stick to that plan even if that means that you have to neglect other activities – it’s only a month.
  4. Discuss what you’re doing. Do it here, on Twitter, on Google+, on Facebook, in the kitchen of your apartment, on the street – it doesn’t matter. Of course we are all interested in hearing how everybody is faring, so tell us how things are going.
  5. Don’t slack off. Yes, writing can be strenous and hard sometimes but it can be fun too. When you go through a phase in which you don’t have enough energy or motivation to continue, don’t hesitate – get in touch with us. We can arrange an individual writing instruction session. If you can not show up in person – which might be the case when you live and write in, say, Sidney – we will be more than happy to set up an online writing instruction session via G+ hangout. Just ask.
  6. Publicly declare your results – and please be honest! Use the excel spread sheet for that (or Twitter). Human beings are curious and competitive – so make use of that trait and compare your results with others. Take advantage of the community and squeeze that extra-bit of energy out of you!

For further information about the Academic Writing Month concept, please go to the PhD2Published page.

Der akademische „Schreibmonat“ am Frankfurter Schreibzentrum

4 Jul

von Stephanie Dreyfürst

Immer wieder hören wir von Studierenden, aber auch von KollegInnen an der Universität, dass ihnen die Zeit oder Motivation fehlt, gleichmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg an größeren Schreibaufgaben zu arbeiten. Ob eine umfangreichere Hausarbeit, Dissertation, ein Artikel für eine Fachzeitschrift oder auch ein Roman, vielen fehlt im Alltag die Gelegenheit, geeignete Rituale und Schreibroutinen zu entwickeln, mit denen man größere Textmengen produzieren und anschließend auch überarbeiten kann. Wer sich jedoch allein mit einer unüberwindlich erscheinenden Schreibaufgabe konfrontiert sieht, dem kann leicht alle Lust auf das Schreiben vergehen. Oder sie/er plagt sich mit einem schlechten Gewissen und entwickelt den Wunsch, etwas am eigenen Schreibverhalten ändern zu wollen.

Vor diesem Hintergrund haben meine Kollegin Nadja Sennewald und ich beschlossen, dem guten Beispiel vieler amerikanischer und auch einiger deutscher Schreibzentren zu folgen und einen ganzen Monat im Jahr zum Schreibmonat zu erklären.

In den USA wurden im so genannten NaNoWriMo, dem National Novel Writing Month, zunächst v.a. kreative Schreibprojekte außerhalb universitärer Kontexte gefördert. Im Laufe der Zeit wurden jedoch auch Colleges und Publikationsorgane wie PhD2Published oder The Chronicle of Higher Education auf die Möglichkeiten aufmerksam, die ein solcher Schreibmonat für das akademische Schreiben eröffnet; seit November 2011 können sich Schreibende im Rahmen des Academic Writing Months (AcWriMo) eine gewisse Anzahl von Textseiten oder Wörtern als Ziel setzen, das sie innerhalb von vier Wochen erreichen wollen.

Im kommenden November also wird es für alle Interessierten am Schreibzentrum der Goethe-Universität verschiedene Angebote während des ersten Frankfurter Schreibmonats geben, was – so unsere Hoffnung – dazu beitragen wird, die jeweilige Schreibaufgabe erfolgreich anzugehen und abzuschließen.

Calendarium Perpetuum (Quelle: Wikipedia)

Calendarium perpetuum (Quelle: Wikipedia)

Angelehnt an die Regeln des akademischen Schreibmonats sollen die TeilnehmerInnen folgende ‚Regeln‘ befolgen:

  • Entscheiden Sie sich für eine bestimmte Anzahl von Wörtern, die Sie während des Schreibmonats bzw. an den Tagen, die Sie an Ihrem Projekt arbeiten, schreiben wollen
  • Erklären Sie öffentlich, dass Sie am Schreibmonat teilnehmen möchten; die entsprechende Plattform, auf der Sie dies (anonym) tun können, wird rechtzeitig bekannt gegeben
  • Entwickeln Sie schriftlich eine Strategie bzw. stellen Sie einen Plan für sich auf, wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen (auch hier können Sie sich Unterstützung von uns holen, wenn Sie das möchten)
  • Teilen Sie Ihren Schreibfortschritt auf Twitter über den hashtag #schreibmonat mit und/oder tragen Sie Ihr Ergebnis auf der Online-Plattform ein, so können Sie auch sehen, wie viel Ihre Mitschreibenden geschafft haben
  • Lassen Sie nicht nach.

Durch die freundliche Unterstützung des Bibliothekszentrums Geisteswissenschaften können wir glücklicherweise allen Schreibenden einen Ort bieten, an dem man ungestört und in inspirierender Atmosphäre an seinem Schreibprojekt arbeiten kann. Im Gruppenarbeitsraum im 3. OG (Q1) können Sie zudem täglich ein Feedback auf Ihre Arbeit bekommen. Wir beraten Sie gern, wenn Sie Fragen zum (akademischen) Schreiben, zu geeigneten Schreibstrategien, Stil oder ähnlichem haben.

Auch unsere Kolleginnen und Kollegen aus einzelnen Fächern sind herzlich eingeladen, in der Bibliothek zu schreiben – vielleicht wird so manchem Studierenden dadurch bewusst, dass auch wir ‚Profis‘ denkend schreiben und schreibend denken, dass wir eine Diskursgemeinschaft bilden und dass auch wir Zeit und Sorgfalt (und idealerweise auch Feedback) brauchen, um gute Texte zu verfassen.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Als Nachtrag sei an dieser Stelle auf zwei Angebote anderer Schreibzentren hingewiesen: In Bochum können Studierende während der Schreibwoche in den Semesterferien an ihren Hausarbeiten arbeiten und ein Feedback von den MitarbeiterInnen des Schreibzentrums bekommen (die im Übrigen auch selbst an Textprojekten sitzen – sehr lobenswert!). Daneben bietet das Schreibzentrum der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder die Möglichkeit, längere Texte in einem Schreibmarathon fertig zu stellen. Auch hier sorgt die Anmeldung und (freiwillige) Verpflichtung eine gewisse Textmenge zu produzieren dafür, dass die TeilnehmerInnen Schreibroutinen entwickeln. Meiner Kollegin Nora Peters möchte ich an dieser Stelle noch einmal für den freundlichen Hinweis auf diese beiden Angebote danken!

%d Bloggern gefällt das: